Der Konsum von Alkohol ist „in“. Wenn er bei den Erwachsenen up to date ist, ist es nicht verwunderlich, wenn er auch bei den Jugendlichen sehr gefragt ist. Nur rund 1/5 der Jugendlichen trinkt nie alkoholische Getränke.
Die Haupttrends der Trinkgewohnheiten junger Menschen sind zunehmende Alkoholerfahrungen unter Kindern, stärkere Verbreitung von mit hohen Risiken verbundenem Trinkverhalten und Rauscherfahrungen sowie kombinierter Konsum von Alkohol mit anderen psychotropen Substanzen (Mehrfachdrogenkonsum). Unter Jugendlichen gibt es eindeutige Zusammenhänge zwischen dem Missbrauch von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen.
- Verbote sind zuwenig –
Eigenverantwortung ist gefragt
- Jugendliche an kritischen Umgang mit Alkohol heran führen
Der Umgang mit der Droge Alkohol stellt ganz besonders für junge Menschen eine große Herausforderung dar. Ein Missbrauch hat nicht nur langfristige gesundheitliche Schäden zur Folge, sondern stellt auch in sozialer Hinsicht eine große Bedrohung dar. Es ist daher eine bedeutende Gemeinschaftsaufgabe, die Gefahren des Alkohols für Kinder und Jugendliche zu verringern.
Es ist aber klar, dass mit Verboten allein wenig auszurichten sein wird: „Wir müssen die Jugendlichen zu einem eigenverantwortlichen und kritischen Umgang mit der Droge Alkohol heranführen. Um dieses Ziel erreichen zu können, ist dauernde Aufklärungsarbeit notwendig. Daher ist das Mitwirken der Gastronomen besonders hervorzustreichen!"
„Unser Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche ihre Eigenverantwortung im Umgang mit Alkohol stärken. Wir wollen, dass es "in" und "cool" ist, einen Murano-Red, einen Driver´s Caipirinha oder ein Strondl bleifrei zu bestellen. Wir wollen den sozialen Druck unter den Jugendlichen runterschrauben, der nur die Bestellung von Alkoholika zulässt.“
„Es sollte zur Selbstverständlichkeit werden, dass jugendliche Fahrzeuglenker keinen Alkohol trinken und damit die Zahl alkoholbedingter Verkehrsunfälle durch Jugendliche bzw. junge Erwachsene verringert wird. Wir wollen aber auch erreichen, dass Erwachsene im Sinne von Vorbildwirkung ihr Alkoholkonsumverhalten überdenken und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.“